Im Medien- und Unterhaltungselektronikbereich sind noch Fibrechannel-SAN-Systeme von Quantum oder XSAN von Apple im Einsatz.
Wenn diese das Ende ihrer Lebensdauer erreichen, beginnen Unternehmen, nach Alternativen zu suchen und sich mit den Kosten auseinanderzusetzen.
Eine der Überlegungen dabei ist der Umstieg auf Ethernet. Ethernet-Komponenten sind preislich günstiger als Fibrechannel-Komponenten. Zudem verfügen heutzutage die meisten Computer über Onboard-10GbE-Ethernet-Ports. Häufig ist die Netzwerk-Infrastruktur bereits mit OM3- oder OM4-Faser und Duplex LC/SR Fibrechannel-Transceivern ausgestattet. Für 10GbE- und 25GbE-Ethernet müssen nur die FC-Transceiver durch 10GbE- bzw. 25GbE-Transceiver ersetzt werden. Aber auch für 50GbE oder 100GbE ist der Umstieg einfach.
Es stellt sich heraus, dass man lediglich die FC-Transceiver gegen QSFP28/SR 100G-Transceiver austauschen muss, um ein 100GbE-Netzwerk zu erhalten.Je nach Fasertyp (OM-Spezifikation) kann die Kabellänge für 100GbE bei 75 Metern für OM3, 100 Metern für OM4 und 150 Metern für OM5 liegen.Sobald dieses Problem gelöst ist, kann entschieden werden, wie die Verbindungen von den Computern zum Ethernet-Switch und von diesem Switch zum Speicher gestaltet werden sollen. Je nach gewählter DDP-Lösung kann die Bandbreite beim Lesen vom DDP zum Desktop bis zu 11GB/s betragen.
Wenn die Entscheidung getroffen wurde, auf Ethernet umzusteigen, kann man sich für die Hochverfügbarkeit oder ein Standalone-System entscheiden.

Der 100GBase-SR-BIDI-Transceiver

A/V FS software ist ebenfalls integriert und bietet einzigartige Vorteile