Für dieses Unternehmen wurde der DDP per seinen Treiber an Windows- und macOS-Workstations angebunden, die bislang ausschließlich mit Avid Nexis gearbeitet hatten.
Trotz moderner Schnittlösungen wie Blackmagic Resolve oder Adobe Premiere ist Media Composer auch nach all den Jahren weiterhin die bevorzugte Editing-Applikation – auch bei diesem Kunden.
Der Kunde nutzt Media Composer bereits seit über fünf Jahren in Verbindung mit seinem bestehenden Avid-Nexis-Shared-Storage.
Es war daher an der Zeit, das Storage-System zu erneuern.
Zunächst entschied man sich zu prüfen, ob der DDP mit Project Caching eine geeignete Alternative darstellt und ob langfristig ein vollständiger Umstieg auf den DDP sinnvoll wäre.
Für diesen Test war es entscheidend, dass der DDP mit nativem Bin Locking und Project Sharing parallel zum Nexis betrieben werden konnte. Daher wurde der DDP mit seinen Treibern an dieselben Windows- und macOS-Workstations angeschlossen, die bisher ausschließlich Nexis genutzt hatten.
Das Ergebnis: Für die Operatoren machte es keinen Unterschied, von welchem System Bins, Projekte oder Mediafiles geöffnet wurden.
Für jedes Unternehmen, das mit Media Composer arbeitet, ist diese Erkenntnis von zentraler Bedeutung.
Planung und technische Unterschiede
Für eine Investitionsplanung müssen Bandbreite und benötigte Kapazität definiert werden, ebenso die Entscheidung zwischen SSDs, Festplatten oder einer Kombination aus beiden, die erforderlichen Netzwerkadapter sowie die Supportkosten. All besonderes Alleinstellungsmerkmal kann der DDP mit Project Caching geliefert werden: Er bietet SSD-Performance bei Festplattenkapazität zu einem attraktiven Preis.
Natürlich gibt es auch weitere Unterschiede zwischen DDP und Nexis. Die Bandbreite eines DDP beginnt bei 1 GB/s mit SSDs für Project Caching. Die verbleibenden freien Slots können mit Festplatten von 4 bis 24 TB bestückt werden.
Während Nexis mit Workspaces arbeitet, nutzt der DDP sogenannte Folder Volumes. Dabei handelt es sich um Ordner mit Volume-Eigenschaften innerhalb des Dateisystems.
Ähnlich wie bei Workspaces kann jedes Folder Volume ein Avid MediaFiles-Verzeichnis enthalten. Im Unterschied zu Workspaces lässt sich bei einem Folder Volume die Quota-Einstellung jederzeit erhöhen, wenn mehr Kapazität benötigt wird. Zudem wird freigegebener Speicherplatz nach dem Löschen von Dateien automatisch wieder für alle verfügbar.

